Emotionen im Sport – ein entscheidender Faktor!

Emotionen sind ständige Wegbegleiter in unserem Leben – im Sport, Alltag wie auch im Beruf

Emotionskontrolle – störende Emotionen und Impulse in Schach halten

Jede Aktion Im Sport wird in hohem Mass von Emotionen begleitet, deren inhaltliche Richtung und Intensität in engem

Zusammenhang mit Motivation und Gedankenführung stehen.

Emotionen aktivieren den Menschen. Angst- und Schmerzgefühle zum Beispiel lösen Vermeidungsreaktionen aus. Freude und Spass hingegen haben Zuwendung und ein höheres Aktivationsniveau zur Folge.

(Prof. Dr. Sigurd Baumann, «Psychologie im Sport»)

 

Emotionen sind Teil unseres Lebens. Sie kommen immer wieder hoch, besonders dann, wenn etwas nicht so klappt, wie wir wollen oder es erwartet haben.

 

Vielfach ist der kontrollierte Umgang mit Emotionen der Schlüssel zum Erfolg. Wer in kritischen Situationen, entscheidenden Phasen und hektischen Momenten seine Emotionen kontrollieren kann, ruhig bleibt und die Übersicht behält ist im Vorteil.

 

Wer in diesen Stress-Situationen im Sport wie auch im Alltag bestehen und erfolgreich sein will, sollte diszipliniert trainieren und seine mentalen Fähigkeiten gezielt stärken.

Da reicht «Mut-Geschrei» oder oder die Erinnerung an den «Laufen über glühende Kohle» leider noch nicht.

 

Emotionen hat jeder, sie beeinflussen uns.

Emotionen können zu Spitzenleistungen antreiben, sie beflügeln und motivieren.

Emotionen können auch hemmen und blockieren.

Wirkung positiver Emotionen

Verminderung von Stress, Beschleunigung der Erholung, Optimierung der Informationsaufnahme, Beschleunigung des

Lernens, Erhöhung der Kreativität.

 

Um die Wirkung der Emotionen auf die sportliche Leistung abschätzen zu können, ist es sinnvoll, sie in zweierlei Kategorien einzuteilen: in positive und negative Emotionen. Die Unterscheidung beruht auf den beiden Polen «Lust» und «Unlust». Lustvolle Emotionen werden als «angenehm» erlebt, nicht lustvolle empfindet der Sportler als «unangenehm ».

(Prof. Dr. Sigurd Baumann, «Psychologie im Sport»)

 

Emotionskontrolle – ein wichtiger Baustein für die mentale Stärke
«Im Zustand der Wut oder des Frusts (wie auch der Angst) lässt sich nur sehr schwer die Möglichkeit nutzen, aus den gemachten Fehlern zu lernen.